Bundesweiter Warntag am 11. September 2026


Am Bundesweiten Warntag wird die Warninfrastruktur in Deutschland auf ihre Funktionsfähigkeit getestet. Ziel ist es, die Warninfrastruktur zu testen, mögliche Schwachstellen zu erkennen und die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnwegen vertraut zu machen.


Am Bundesweiten Warntag wird ab 11:00 Uhr eine Probewarnung in Form eines Warntextes an alle am Modularen Warnsystem (kurz: MoWaS) des Bundes angeschlossene Warnmultiplikatoren (zum Beispiel Rundfunksender und App-Server) geschickt.


Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung zeitversetzt an Warnkanäle wie Fernseher, Radios und Smartphones. Dort können Sie die Warnung dann lesen und/oder hören.


Parallel dazu liegt auf Ebene der Verbandsgemeinde Adenau ein besonderer Schwerpunkt auf den Warnsirenen entlang der Ahr. Diese werden im Rahmen des Warntages ausgelöst, um ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und die Warnung der Bevölkerung im Ernstfall sicherzustellen.


Informationen zu den verschiedenen Sirenensignalen und ihrer Bedeutung finden sich auf der Internetseite der Kreisverwaltung Ahrweiler: Sirenensignale und ihre Bedeutung – Kreisverwaltung Ahrweiler


Auch Warnmittel wie Cell Broadcast sowie Warn-Apps wie NINA und KATWARN werden in den Test einbezogen. Der Warntag bietet der Bevölkerung die Möglichkeit, selbst zu prüfen, über welche Wege sie Warnmeldungen erhalten und ob die Einstellungen ihrer Warn-Apps korrekt eingerichtet sind.


Gegen 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung über die Warnkanäle und Endgeräte, über die zuvor die Probewarnung versendet wurde.


Wichtig: Es besteht keine Gefahr.


Wissenswertes zum Thema Eigenvorsorge und eine Übersicht der wichtigsten Anlaufstellen hält die Broschüre „Was tun im Notfall“ der Kreisverwaltung Ahrweiler bereit.