Bürgermeister Guido Nisius dankt Einsatzkräften für ihren außergewöhnlichen Einsatz


Die Ereignisse der vergangenen Wochen und die weiterhin anhaltenden Einsatzlagen sind erschreckend. Wald- und Vegetationsbrände prägten vielerorts das Einsatzgeschehen. Auch bei uns sind die Auswirkungen deutlich spürbar. Während unsere Feuerwehren unter anderem beim Waldbrand bei Langscheid in der Verbandsgemeinde Vordereifel im Einsatz waren, zeigen insbesondere die anhaltenden Einsatzlagen im Hürtgenwald bei Düren und im Hohen Venn in Belgien, welche Dimensionen solche Ereignisse annehmen können. Auch in unserer Region sorgte die Rauchentwicklung infolge der Brände für zahlreiche Meldungen und Nachfragen aus der Bevölkerung. Die Bilder und Berichte aus den betroffenen Gebieten sind schockierend und zeigen eindrucksvoll, vor welchen Herausforderungen die Einsatzkräfte stehen.

 

„Gerade bei größeren Schadenslagen zeigt sich, wie wichtig es ist, dass über Gebietsgrenzen hinweg unkompliziert zusammengearbeitet und sich gegenseitig geholfen wird.“, betont Bürgermeister Guido Nisius. „Katastrophen machen nicht an Gemeinde-, Kreis-, Landes- oder Staatsgrenzen halt. Deshalb müssen auch Hilfsbereitschaft, Solidarität und Zusammenarbeit grenzenlos sein.“

 

Auch im eigenen Gebiet hat es in den vergangenen Wochen zahlreiche Einsatzlagen gegeben. „Hier konnten unsere Feuerwehren schnell eingreifen. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig gut aufgestellte und einsatzbereite Feuerwehren direkt vor Ort sind.“

 

„Wir investieren seit Jahren enorm in unsere Feuerwehr. Diese Investitionen sind angesichts der zunehmenden Herausforderungen wichtiger denn je. Eine leistungsfähige und gut ausgestattete Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Sicherheit und unseres Gemeinwesens.“

 

Das Einsatzgeschehen der vergangenen Tage hat zudem gezeigt, wie flexibel die Feuerwehren auf unterschiedlichste Herausforderungen reagieren müssen. Das gestrige Einsatzgeschehen machte deutlich, wie schnell sich die Feuerwehren auf veränderte Lagen einstellen müssen. Die Vielzahl und Unterschiedlichkeit der Einsätze verdeutlichen die enorme Bandbreite der Aufgaben, die von den Einsatzkräften bewältigt werden müssen.

 

Sein besonderer Dank gilt allen Menschen, die derzeit an der Bewältigung der Wald- und Vegetationsbrände sowie weiterer Einsatzlagen beteiligt sind: „Viele Einsatzkräfte sind Tag und Nacht im Einsatz und gehen dabei vielfach bis an ihre Belastungsgrenzen. Es ist kaum vorstellbar, was hier geleistet wird. Mein aufrichtiger Dank gilt allen Einsatzkräften unserer Feuerwehren sowie allen weiteren Beteiligten, die vor Ort oder im Hintergrund dazu beitragen, dass Hilfe schnell dort ankommt, wo sie benötigt wird.“

 

Dabei dürfe ein Aspekt nicht vergessen werden: „Viele der Einsatzkräfte, die bei solchen Lagen ausrücken, tun dies freiwillig und neben ihrem Beruf und ihren persönlichen Verpflichtungen. Gerade in unserer ländlich geprägten Region ist dieses Engagement von unschätzbarem Wert. Ohne die Bereitschaft Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen, wäre ein solch leistungsfähiger Brand- und Katastrophenschutz nicht möglich. Dafür gebührt ihnen unser größter Respekt und unsere Anerkennung.“

 

„Auch den Landwirten, die mit ihren Möglichkeiten bei solchen Einsatzlagen einen wichtigen Beitrag leisten, gilt mein ausdrücklicher Dank. Gerade bei Wald- und Vegetationsbränden ist es entscheidend, dass alle Beteiligten eng zusammenarbeiten.“

 

Gleichzeitig appelliert Nisius an die Bevölkerung „Erschreckend ist, dass ein sehr großer Teil der Wald- und Flächenbrände auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen ist. Viele dieser Brände könnten verhindert werden. Jeder Einzelne trägt Verantwortung und kann dazu beitragen, dass unsere Einsatzkräfte nicht wegen vermeidbarer Ursachen ausrücken müssen.“

 

„Die verheerenden Waldbrände, die ein unvorstellbares Ausmaß erreicht haben, führen uns eindringlich vor Augen, wie wichtig ein starker Brand- und Katastrophenschutz sowie die Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg sind. Die vergangenen Tage haben einmal mehr gezeigt, dass wir uns auf unsere Einsatzkräfte verlassen können. Gleichzeitig haben sie verdeutlicht, wie wichtig eine gute Vorbereitung, eine leistungsfähige Feuerwehr und ein funktionierendes Miteinander über Gemeinde-, Landes- und Staatsgrenzen hinweg sind.“, so Bürgermeister Guido Nisius abschließend.