Die ursprünglich für Juli 2026 geplante Ausstellung „Juli 2021: Die Flut. Die Folgen. Die Menschen.“ wird auf Oktober 2026 verschoben.
Der Monat Juli ist bereits von zahlreichen Gedenkveranstaltungen, Erinnerungsformaten und Ausstellungen rund um die Flutkatastrophe geprägt. Gleichzeitig erfährt das Thema in dieser Zeit eine besonders hohe mediale Aufmerksamkeit. Mit der Terminverschiebung soll vermieden werden, in Konkurrenz zu anderen Projekten zu treten.
Im Oktober besteht die Möglichkeit, der Ausstellung mehr Raum für eine eigenständige Wahrnehmung zu geben. Zudem entspricht die Verlegung auch den Rückmeldungen vieler Betroffener. Diese wünschen sich häufig, das Erinnern in einen ruhigeren Monat zu verlagern, da die öffentliche Aufmerksamkeit im Juli zwar besonders groß ist, anschließend jedoch oft schnell wieder abnimmt.
Der Gedenkmonat wird damit keineswegs ausgeblendet, vielmehr wird das Erinnern bewusst in den Oktober verlagert, um den dargestellten Geschichten und Erfahrungen einen besonderen Raum zu geben.
