Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren
Die Sicherheitsberaterinnen/-berater für Senioren, kurz: SfS. widmen sich dem Ziel, ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger durch Aufklärung davor zu bewahren, Opfer einer Straftat zu werden.
Hauptaufgaben des SfS
- Präventionsberatung: Aufklärung über aktuelle Betrugsmaschen wie Enkeltrick, falsche Polizeibeamte, falsche Bankangestellte, Schockanrufe oder Internetbetrug.
- Sicherheitsberatung zu Hause: Individuelle Beratung vor Ort nach vorheriger Absprache.
- Verkehrssicherheit: Unterstützung bei Fragen zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr.
- Veranstaltungen & Kommunikation: Durchführung von Vorträgen, Workshops und Informationsveranstaltungen bei Seniorentreffs, Seniorengruppen oder an Infoständen in Begegnungsstätten.
- Netzwerkarbeit: Vermittlung und Zusammenarbeit zwischen Seniorinnen und Senioren, Polizei, Kriminalpräventionsstellen, Gemeindeschwesterplus, Generationenbüro, Senioreneinrichtungen, Gemeinden, Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltung.
- Opferschutz: Beratung und Unterstützung von Betroffenen nach Straftaten.
Anforderungen und Rahmenbedingungen
- Ausbildung/Qualifizierung: Die Qualifizierung zum SfS Herrn Wolfgang Heinisch erfolgte durch das Polizeipräsidium Koblenz. Herr Heinisch arbeitet mit der Polizeiinspektion Adenau zusammen.
- Berufserfahrung: Herr Heinisch verfügt über mehrere Jahrzehnte praktische Erfahrung im kriminalpolizeilichen Dienst – beispielsweise über 45 Jahre als Kriminalbeamter. Diese bilden eine wertvolle Grundlage für die Tätigkeit.
- Ehrenamt: Die Funktion wird ehrenamtlich ausgeübt. Eine vorherige Sicherheits- sowie Zuverlässigkeitsüberprüfung durch die Polizei ist verpflichtend und erfolgt.
- Zielgruppe: Menschen ab 60 Jahren sowie deren Angehörige. Alle bereitgestellten Informationen und Beratungsangebote sind für diese Zielgruppe kostenfrei.
- Zielsetzung: Stärkung des Sicherheitsgefühls älterer Menschen, Förderung der Zivilcourage sowie die Prävention von Straftaten zum Nachteil von Seniorinnen und Senioren.
