Erneuerung der Heizungsanlage in der Grundschule Wershofen


Bereits im vergangenen Sommer wurde am Schulstandort Wershofen eine umfassende Modernisierung der Heizungsanlage umgesetzt. Die alte Ölheizung wurde vollständig ausgebaut und durch eine zeitgemäße, klimafreundliche Pelletheizung ersetzt. Ziel der Maßnahme war es, den CO²-Ausstoß deutlich zu reduzieren und die Energieeffizienz der Schule nachhaltig zu verbessern.


Der Erfolg ist messbar: Während die Altanlage jährlich rund 29,6 Tonnen CO² verursachte, stößt die neue Pelletheizung nur noch etwa 2,2 Tonnen pro Jahr aus. Damit leistet die Verbandsgemeinde einen wichtigen Beitrag zum kommunalen Klimaschutz.


Die Gesamtkosten der Investition belaufen sich auf rund 186.000 Euro. Über das Landesprogramm „Kommunales Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI)“ konnten Fördermittel in Höhe von 80.000 Euro bereitgestellt werden.


Das KIPKI-Programm unterstützt alle rheinland-pfälzischen Kommunen unbürokratisch bei Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Besonders hervorzuheben ist die einfache Ausgestaltung des Programms: Kommunale Gebietskörperschaften können ohne großen Verwaltungsaufwand aus einem Maßnahmenkatalog diejenigen Projekte auswählen, die vor Ort sinnvoll und gut umsetzbar sind – von nachhaltigen Wärmeversorgungssystemen bis hin zur energetischen Sanierung kommunaler Gebäude. 


Mit der Modernisierung der Heizungsanlage wurde eine weitere zukunftsorientierte Investition am Schulstandort Wershofen erfolgreich umgesetzt. Die Maßnahme stärkt nicht nur die Infrastruktur, sondern verbessert auch langfristig die energetische Bilanz der Einrichtung.