B 412 - Fahrbahnsanierung bei Hohenleimbach startet in Kürze


Der betroffene Fahrbahnabschnitt erstreckt sich zwischen der Einmündung der K 23 bei Jammelshofen und einem Wirtschaftsweg bei Lederbach.


Innerhalb der Maßnahme werden die vorhandenen Asphaltschichten bis zu einer Stärke von rd. 12 cm abgefräst und durch eine neue Asphaltbinder- und Deckschicht ersetzt. Die Sanierung umfasst die gesamte Fahrbahn einschließlich der Seitenstreifen. 


Im Bereich von der Dorfstraße in Hohenleimbach bis zum Bauende wird ausschließlich die oberste, etwa 4 cm starke, Deckschicht erneuert. Derzeit laufen noch die Planungen für den Umbau dieses Knotenpunktes. Aufgrund des erforderlichen Grunderwerbs sowie der Genehmigungen zur Schaffung des Baurechts – insbesondere in den Bereichen Naturschutz und Wasserwirtschaft – kann zum jetzigen Zeitpunkt noch kein konkreter Termin für den Baubeginn genannt werden. Das Projekt wird aber unabhängig von den jetzt anstehenden Arbeiten weiter forciert im LBM bearbeitet.


Die Arbeiten für die Fahrbahnsanierung erfolgen in vier Bauabschnitten. 


In den ersten beiden Bauabschnitten, mit denen die Baumaßnahme beginnt, wird eine Einbahnregelung eingerichtet. Der Verkehr in Richtung A 61 wird am Baufeld vorbeigeführt; die Gegenrichtung wird ab Kempenich über die L 83, K 15 und L 10 umgeleitet. Ein Teil der Arbeiten wird innerhalb der Osterferien vom 30. März bis 10. April 2026 umgesetzt. 


Die weiteren Bauabschnitte zwischen der L 10 und der Einmündung Jammelshofen erfolgen nach Baufortschritt unter halbseitiger Verkehrsführung mittels Ampelregelung. 


Aktuelle Informationen zur jeweiligen Verkehrsführung können kurz vor Beginn der Maßnahme dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden. 


Vor dem Hintergrund des anstehenden 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring wird die Maßnahme spätestens Ende der 19. KW ihren Abschluss finden. 


Die Maßnahme dient der Substanzerhaltung der Fahrbahn. 


Das Verkehrsaufkommen auf der B 412 beträgt rund 5.447 Kraftfahrzeuge pro 24 Stunden - bei einem Schwerverkehrsanteil von etwa 6 %. 


Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rd. 1,7 Millionen. Euro und werden vom Bund getragen. 


Die Arbeiten übernimmt nach Abschluss einer öffentlichen Ausschreibung und Vergabe die Firma Christoph Schnorpfeil aus Trier.


Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung und Verständnis für die notwendige Baumaßnahme, auch wenn diese mit Einschränkungen im Verkehrsablauf verbunden ist.