Ausweitung der partnerschaftlichen, kommunalen Zusammenarbeit der Verbandsgemeinde Adenau mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie den Ahrtal-Werken 


Der Verbandsgemeinderat Adenau hat in seiner Sitzung am 1. April 2025 beschlossen, die Strombeschaffung ab dem 1. Januar 2026 für die öffentlichen Einrichtungen der Verbandsgemeinde über eine europaweite Ausschreibung zu vergeben.

 

Ziel war es, eine wirtschaftliche, umweltfreundliche und versorgungssichere Stromversorgung sicherzustellen, die den örtlichen Gegebenheiten, wie auch den individuellen Belangen der Verbandsgemeinde Rechnung trägt. Als Vorbild dafür wurde eine von den Ahrtal-Werken mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler eigens entwickelte Beschaffungsstrategie gewünscht.

 

Der Zuschlag für das wirtschaftlich und qualitativ beste Angebot, wurde im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung durch die renommierte Vergaberechtskanzlei Energiesozietät GmbH aus Düsseldorf, an das ortsansässige Stadtwerk erteilt.


Neben der Verbandsgemeinde Adenau und dem Verbandsgemeindewerk Adenau Abwasser, haben sich auch die Stadt Adenau, die Ortsgemeinden Antweiler, Aremberg, Barweiler, Dankerath, Dorsel, Dümpelfeld, Eichenbach, Fuchshofen, Herschbroich, Hoffeld, Honerath, Hümmel, Insul, Kaltenborn, Kottenborn, Meuspath, Müsch, Müllenbach, Nürburg, Ohlenhard, Pomster, Quiddelbach, Schuld, Senscheid, Sierscheid, Trierscheid, Wershofen, Wiesemscheid, Wimbach, Winnerath, Wirft, sowie 5 Kindergartenzweckverbände und der Zweckverband Gewerbepark am Nürburgring der gemeinsamen Strombeschaffung angeschlossen.


„Die deutliche Ausweitung der Zusammenarbeit ist ein starkes Signal für die Übernahme von regionaler Verantwortung, einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Energiepolitik die einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in der Region leistet und einer kooperativen, partnerschaftlichen kommunalen Zusammenarbeit im Ahrtal“ sind sich Guido Nisius als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Guido Orthen als Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und Aufsichtsratsvorsitzender der Ahrtal-Werke, sowie Ahrtal-Werke Geschäftsführer Dominik Neswadba einig.