11. März: Nationaler Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt


Am Mittwoch, dem 11. März 2026 wird zum fünften Mal der Nationale Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt begangen. Der bundesweite Gedenktag erinnert an die Menschen, die durch terroristische Anschläge ihr Leben verloren haben oder schwer verletzt wurden, sowie an ihre Angehörigen und Hinterbliebenen. Er setzt ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen und unterstreicht die gemeinsame Verantwortung, sich Hass, Extremismus und Terror entschieden entgegenzustellen.

 

Die Bundesregierung hatte am 16. Februar 2022 die Einführung des Gedenktages beschlossen. Der 11. März knüpft an den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus an, der nach den Anschlägen von Madrid am 11. März 2004 eingeführt wurde und seit 2005 jährlich begangen wird.

 

Ein zentrales Anliegen des Gedenktages ist es, die Situation der Betroffenen stärker in den Fokus zu rücken. Neben Prävention, Deradikalisierung und Gefahrenabwehr gehört auch die langfristige Unterstützung der Opfer und ihrer Angehörigen zu den grundlegenden gesellschaftlichen Verpflichtungen. Der Gedenktag schafft hierfür einen festen Ort des Erinnerns im öffentlichen Bewusstsein.

 

Der Nationale Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt steht damit für ein gemeinsames Erinnern, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und für die klare Haltung gegen jede Form extremistischer und terroristischer Gewalt.

 

Anlässlich des Gedenktags werden die öffentlichen Gebäude an diesem Tag mit Trauerbeflaggung auf Halbmast beflaggt.